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Methoden zur Entscheidungsfindung

Methoden zur Entscheidungsfindung

Beim Treffen von Entscheidungen tun sich nicht nur Mitarbeiter schwer. Nein auch Führungskräfte, bis hin zu Top-Managern fühlen sich oftmals nicht im Stande Entscheidungen herbeizuführen. Und das, obwohl Führungskräfte als auch Top-Manager die Entscheider des Unternehmens bilden. Doch das Herbeiführen einer Entscheidung bedeutet auch das Übernehmen von Verantwortung! Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass Entscheidungsvorlagen oftmals oftmals durch die Mitarbeiter und weniger durch das Top-Management aufbereitet werden. In diesem Artikel möchte ich verschiedene Methoden vorstellen, welche zum Treffen von Entscheidungen hilfreich sind.

Methoden zum treffen von Entscheidungen

Im Privatleben treffen wir sehr häufig Entscheidungen. Und viele diese Entscheidungen treffen wir mit dem Bauch, auf die Schnelle und intuitiv. Ob im Supermarkt, beim Besuch eines Elektronik-Fachmarktes, oder beim Onlineshopping treffen wir viele Entscheidungen schnell, intuitiv und aus dem Bauch heraus. Das Fazit ist: Man kauft Produkte, die man weder braucht, noch nutzt. Und die Produkte, die man eigentlich hätte kaufen wollen, hat man nicht gekauft.

Faktensammlung erstellen

Das Schlimmste was Du tun kannst, ist Entscheidungen auf Basis von Vermutungen zu treffen. Beginne damit, indem Du alle Fakten zusammenträgst. Fakten helfen in der weiteren Entscheidungsfindung. Insbesondere dann, wenn Du zu verschiedensten Produkten und Dienstleistungen die Fakten aufzunehmen und diese auch bewerten musst.

MoSCoW Methode

Die MoSCoW-Methode stellt eine sehr einfache Methode dar, Anforderungen, Aufgaben, Fakten, Produkteigenschaften, als auch Ziele in kritische, als auch weniger kritische Kategorien einzuteilen. Und solltest du dir die Frage stellen wofür das „o“ in MoSCoW steht, dann muss ich dich leider enttäuschen – das „o“ ist ohne Bedeutung und dient lediglich als Lückenfüller. Die MSCW Methode wäre schließlich nicht sonderlich einprägsam.

Bewertet wird in folgenden Kategorien:

  • Must – Muss
  • Should – Soll
  • Could – Kann
  • Won’t – Nicht

Gegenüberstellung: Pro & Contra Liste

Pro und Contral Listen sollen die Vorteile und Nachteile transparent machen. Ist man im Ausfüllen einer Pro & Contra Liste unschlüssig, ob eine Eigenschaft nun positiv, oder negativ zu sehen ist, kann es sinnvoll sein, die Pro & Contra Liste anhand einer Entscheidungsmatrix zu bestücken.

Die Entscheidungsmatrix

Eine sehr einfache wie wirkungsvolle Möglichkeit, um Entscheidungen fundiert fällen zu können, ist die Entscheidungsmatrix. Hierfür nimmt man eine Tabelle, führt unterschiedliche Produkte, Dienstleistungen, Ziele, was einem sonst noch in den Sinn kommt auf und führt nun die Produkteigenschaften auf.

Stehen im Rahmen einer Software-Evaluierung mehrere Produkte zur Auswahl, lässt sich mit Hilfe der Entscheidungsmatrix schnell herausfinden, welches Produkt die Nase vorne hat.

Ich selbst habe in der Vergangenheit die Entscheidungsmatrix für den Software-Auswahl-Prozess genutzt. Wie ich das getan habe, erläutere ich im Artikel „Software-Auswahl-Prozess mit Entscheidungsmatrix treffen“.

Neben den hier bereits vorgestellten Methoden zum treffen von Entscheidungen, gibt es darüber hinaus weitaus komplexere Möglichkeiten, wie beispielsweise die Nutzwertanalyse und Szenario-Analyse. Bereitet man für das Top-Management eine Entscheidungsvorlage in Form von PowerPoint-Folien vor, so möchten die „Entscheider“ nicht nur verstehen, warum man die eine Variante präferiert, sondern anhand welcher Methoden diese Variante das Rennen gemacht hat. Dadurch zeigt man, dass weniger Empathie und Bauchgefühl, sondern anhand belegbarer Fakten eine Vorauswahl getroffen wurde.

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