SEO-Tipps - Blog - Kategorien Suchmaschinenoptimierung

Die meisten Blogger fokussieren sich bei der Suchmaschinenoptimierung auf Blog-Artikel und die Startseite des Blogs. Dabei wird jedoch eines häufig völlig außer acht gelassen: Die Blog-Kategorie. Oft schenkt man den Kategorien eines Blogs bei der Suchmaschinenoptimierung zu wenig Aufmerksamkeit, obwohl man mit geringem Aufwand einen Nutzen daraus ziehen könnte.

In diesem Artikel möchte ich dir einige SEO-Tipps zur Hand geben, auf welche du bei Blog-Kategorien achten solltest, aber auch wie du mit einigen wenigen Handgriffen deine Blog-Kategorien für Suchmaschinen optimieren kannst.

SEO Tipps zur Optimierung der Blog-Kategorien

Ich erlebe es leider immer wieder, dass Blogger sich bei der Suchmaschinenoptimierung ausschließlich um die Blog-Artikel und die Startseite des Blogs bemühen, jedoch den Blog-Kategorien keinerlei Aufmerksamkeit schenken. Dabei fasst die Blog-Kategorie thematisch alle Beträge zusammen und könnte mit entsprechenden SEO-Maßnahmen für weiteren Blog-Traffic beisteuern. Welche SEO-Maßnahmen du ergreifen kannst und was du im Zuge der Suchmaschinenoptimierung über Blog-Kategorien wissen solltest, habe ich hier aufgeführt.

1Kategorienamen optimieren

Das Anlegen von Kategorien erfolgt bei so manch einem Blogger unüberlegt und wenig vorausschauend. Das führt nicht nur dazu, dass Blogs immer mehr verwaiste Kategorien führen. Auch führt es nicht selten zu unüberlegten Handlungen, wie der unsachgemäßgen Umbenennung von Kategorien, inklusive der Permalink-Struktur.

Kategoriewahl nicht zu strikt treffen

Bei der Anlage von Blog-Kategorien sollte man darauf achten, dass man die Kategorie selbst nicht zu sehr eingrenzt, indem man beispielsweise für ein konkretes Produkt eine Kategorie anlegt, dessen Produktlebenszyklus begrenzt ist. Das kann zum Beispiel eine Notebook, Smartphone oder Tablet sein. Werden die Produkte irgendwann nicht mehr weiter vertrieben, führt man, bedingt durch den permanenten Produktwechsel, immer mehr verwaiste Kategorien in seinem Blog mit.

Stattdessen sollte man hier auf den Oberbegriff gehen, indem man als Oberkategorie beispielseise Notebook, Smartphone, oder Tablet festlegt und das Produkt selbst, beipsielseiweise ein Samsung Galaxy S20, oder MacBook Pro 2020 im Artikel als Schlagwort hinterlegst.

Kategoriewahl nicht zu allgemein treffen

Einerseits ist es ratsam, bei der Kategorie-Anlage nicht zu strikt vorzugehen und zu sehr einzugrenzen. Andererseits aber sollte man auch nicht zu allgemein in der Definition der Kategorie sein. Insbesondere dann nicht, wenn es keinerlei Unterkategorien gibt. Eine Kategorie „Spiele“ allein, in welcher man Brettspiele, Kartenspiele, aber auch PC-Spiele und Konsolen-Spiele zusammenfasst, wäre nicht ganz optimal, da der Besucher, welcher möglicherweise gezielt nach Brettspielen sucht, weitaus weniger Interesse an Kartenspielen und wahrscheinlich gar kein Interesse an Konsolen-Spielen hegt.

Kategorie-Leichen vermeiden

All zu schnell neigen Blog-Anfänger dazu, weitere Kategorien anzulegen, anstatt zu hinterfragen, ob diese Kategorie überhaupt zum Gesamtkonzept des Blogs passt. Ich selbst starte bei meinen Blog-Projekten zunächst immer mit der Blog-Konzept-Planung, für welche ich immer eine Mindmaps nutze. So identifiziere ich bereits frühzeitig Kategorien und kann darüber auch einen Kategoriebaum visuell darstellen, welchen ich später dann in meinem Blog-Projekt nur noch umsetzen muss. Entscheidend hierbei ist, dass man sich keine Kategorien anlegt, auf welchen nicht regelmäßig neue Inhalte erscheinen. Ein Beispiel: Besuche ich einen Freizeitpark und würde ich im Anschluss darüber bloggen wollen, ich würde hierfür sicherlich keine Kategorie „Freizeitparks“ anlegen, da sich meine Freizeitpark-Besuche sehr in Grenzen halten. Ist man jedoch begeisterter Freizeitparkgänger und reist auch gerne für einen Freizeitparkbesuch ins Ausland, ist eine solche Kategorie sicherlich auch ratsam – sofern sich diese im Gesamtkonzept des Blogs widerspiegelt.

Der richtige Kategorie-Aufbau für den Blog

Bei der Planung eines Blog-Projektes zählt für mich auch die Kategorie-Einplanung mit dazu. Hierbei greife ich gerne auf Mindmapping-Tools zurück, mittels welcher sich mit der Baumstruktur und der Verästelung auch die Blog-Kategorien und Unterkategorien visuell darstellen lassen.

Auch wenn man zu Beginn nicht alle Kategorien gleichermaßen mit Blog-Beiträgen bedienen kann, erachte ich es als hilfreich sich darüber bereits im Vorfeld Gedanken gemacht zu haben.

2Permalink-Struktur

Der Permalink ist quasi der Dreh- und Angelpunkt einer Website. Diesem wird insbesondere von Blog-Anfängern zu wenig Bedeutung gewidmet. Denn die Permalinkstruktur eines Blogs sollte man nach Möglichkeit initial festlegen und dann nicht mehr verändern. Doch genau das ist vielen Anfängern nicht bewusst. So wird die Permalink-Struktur im laufenden Blog-Betrieb geändert und das bringt jede Menge an Frust und Ärger mit sich.

Auch sollte man sich generell beim Aufsetzen seines Blogs Gedanken über die richtige Permalink-Struktur seines Blogs machen, um spätere Umstrukturierungen und damit einhergehenden Aufwand durch das Setzen von 301-Redirects zu vermeiden.

Im Blogger-Guide sind meine Blog-Artikel nicht abhängig von der Kategorie. D. h. meine Beiträge werden zwar der Kategorie zugeordnet, sind aber direkt unter dem Stammverzeichnis aufgehängt. So könnte ich jederzeit einen Blog-Artikel von einer Kategorie in eine andere Kategorie umziehen, ohne dass sich am Pfad der URL eine Änderung ergibt.

3Kategorie-Beschreibung

Schaut man sich die Kategorien vieler Blogs an, fällt einem eines sofort ins Auge: Die Kategorie-Beschreibung ist nicht gepflegt. Viele Blogger nutzen das Anlegen von Kategorien tatsächlich auch nur dazu, ohne das große Ganze zu betrachten. Dabei könnte eine Kategorie-Beschreibung dem Blog zusätzlichen Traffic beschehren und der Leser wäre auch gleich im Bilde, was er in dieser Kategorie an Inhalten erwarten kann. Ich selbst arbeite gerade daran die Kategorie-Beschreibung sowohl hier, als auch auf all meinen anderen Blogs hinzuzufügen.

4Kategorie SEO-Titel

Ein weiterer Punkt, den ich bei meinen Blog-Streifzügen immer wieder beobachte, ist die Tatsache, dass der Kategorie-Titel keinerlei Suchmaschinenoptimierung erfährt. Oftmals findet man hier lediglich den Kategorienamen, anstatt eines aussagekräftigen SEO-Title vor. Doch mit einem griffigen SEO-Titel für die Kategorie, kannst Du einerseits deine Blog-Kategorie in den SERPs besser positionieren und erregst dadurch mehr Aufmerksamkeit.

Genereller Tipp zum SEO-Titel

Wenn Du im SEO-Titel eines nicht brauchst, dann ist es die URL, bzw. den Namen deiner Website. Denn Google zeigt den Domainnamen bereits an, so dass man diesen nicht nochmal in den SEO-Titel packen muss.

5Meta-Description hinzufügen

Stell dir vor, du schaltest Anzeigenwerbung, aber ohne griffigen Werbetext. Gleiches gilt für die Meta-Description in Kategorien. Nutze die Kategorie Meta-Description, um deine Kategorie-Seite auch wirkungsvoll in den Suchergebnissen zu positionieren. Lass den Leser wissen, was ihn hier erwartet.

6Kategorie-Verlinkung

Blog-Artikel werden immer einer Blog-Kategorie zugeordnet und demzufolge machen sehr viele Blogger intuitiv eines – sie bauen die Blog-Kategorien in die Navigation ein. Zugegebenermaßen muss ich gestehen, dass ich das auch gemacht habe. Allerdings ist mein Blog auch noch recht jung und mit derzeit knapp 100 veröffentlichten Beiträgen auch inhaltlich noch überschaubar. Je mehr Beiträge ein Blog führt und desto mehr Kategorien man führt, desto mehr sollte man sich über die Verlinkung der Kategorien Gedanken machen. Entweder, indem man die Kategorien mit dem WordPress-Widget in die Sidebar einbettet, oder innerhalb seiner Beiträge auch gezielt mit Keywords auf seine Kategorien verlinkt.

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Fazit zu Blog-Kategorien

Den Blog-Kategorien wird meines Erachtens viel zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Suchmaschinenoptimierung bedeutet nicht den Content für Suchmaschinen, sondern für den Leser zu optimieren. Mit wenigen Handgriffen kann man die einzelnen Blog-Kategorien optimieren und somit für den Leser, als auch Suchmaschinen mehr Anreize schaffen.

Habe ich im Hinblick auf die SEO-Optimierung von Blog-Kategorien etwas vergessen, dann lass es mich doch mit einem Kommentar wissen.

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